Herbstzeit - Kaminofenzeit
08.09.2011, 10:22 Uhr von Stephan Rech (Kommentare: 0)
Interessante Tipps für den richtigen Umgang haben wir für Sie mit dem nachstehenden Artikel im Internet auf der Seite von Haustechnikdialog gefunden, welche wir nachstehend für unsere Blogleser aufführen.
Der erste Punkt betrifft die Auswahl des Brennmaterials. Es
muss in jedem Fall trocken und unbehandelt sein. Frisch geschlagenes
Holz wird deshalb je nach Holzart ein bis drei Jahre gelagert, etwa an
einer geschützten Stelle am Haus. Dann sinkt der Feuchtegehalt auf 20
Prozent und weniger. Als zweiter wichtiger Aspekt ist zu nennen, dass
nur Natur belassenes bzw. unbehandeltes Holz in den Kaminofen kommt. Das
können Holzstücke oder -briketts sein, auch Pellets, Hackschnitzel und
Reisig bzw. Zapfen fallen darunter.
Eine „gute“ Verbrennung erkennt der Ofenfreund daran, dass das Holz mit
langer Flamme rauchfrei abbrennt, eine feine weiße Asche entsteht und
die Abgasfahne, d. h. der Rauch, nicht sichtbar ist. Wird jedoch
lackiertes, beschichtetes oder anders behandeltes Holz verfeuert, setzt
der Nutzer sich und seine Mitmenschen giftigen Schadstoffen aus, denn
dabei können u. a. Schwermetalle, Salzsäure und Dioxine entstehen. Auch
Geruchsbelästigungen sind oftmals die Folge. Eine solche Form der
Abfallentsorgung ist in jedem Fall unzulässig. Bei feuchtem Holz fällt
außerdem sehr viel Asche an, die als Staub in die Umwelt entweicht.
Darüber hinaus ist die Energieausbeute um die Hälfte geringer als bei
trockenem Brennmaterial.
Der richtige Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff bewirkt, dass der
Kaminofen und der Schornstein weniger verschmutzen und länger
funktionstüchtig bleiben. Bei Fragen kann sich der umweltbewusste
Kaminofenbetreiber an seinen Schornsteinfeger wenden. Der Mann in
Schwarz nennt die beachtenswerten Details für Einbau und Betrieb. Wer
sich einen neuen Kaminofen aussucht, achtet am besten auf die
Qualitätszeichen, etwa der Europäischen Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft
EFA. Die geprüften Produkte erfüllen hohe Standards hinsichtlich der
Sicherheit, punkten mit niedrigen Emissionen und lassen sich leicht
handhaben.
Quelle: www.haustechnikdialog.de News vom 14.01.11
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