Solarvergütung sinkt auf Niveau von Haushaltsstrompreis
„Die Solarbranche erfüllt das Versprechen, immer günstigeren Strom zu
erzeugen. In Deutschland entwickelt sich die Photovoltaik in rasantem
Tempo weiter in Richtung Wettbewerbsfähigkeit“, so Carsten Körnig,
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Bereits 2012
wird Solarstrom vom eigenen Dach auf dem Preisniveau von
Haushaltsstromtarifen ankommen. Spätestens 2014 können große Solarparks
so günstig Strom produzieren wie Windkraft auf dem Meer. Körnig: „Dies
sind wichtige Meilensteine der Energiewende.“
Für Verbraucher lohnt sich der Einstieg in die Solarstrom-Produktion
weiterhin, zeigt sich der BSW-Solar zuversichtlich. Gerade in den
letzten Monaten seien die Preise für schlüsselfertige Solarstromsysteme
deutlich gefallen. Durch einen starken Wettbewerb, beachtliche
Innovationserfolge und die zunehmende Massenfertigung konnten die Preise
seit 2007 halbiert werden. „Wer selbst Solarstrom erzeugen möchte, ob
auf dem eigenen Dach oder als Teilhaber an einer Bürgersolaranlage,
sollte nicht nur auf Stichtage achten“, rät Körnig. „Eine
Solarstromanlage hält länger als ein Auto. Deswegen sollte auch auf die
Qualität der Komponenten, eine kompetente Beratung und die fachmännische
Montage geachtet werden.“ Kostenlose Verbraucherinformationen rund um
das Thema Solartechnik stellt der Verband im Internet unter
www.solartechnikberater.de bereit.
Während die Kosten von Solarstrom weiter sinken, steigt zugleich die
erzeugte Solarstrommenge steil an: Von 2009 bis 2011 hat sich die
Solarstrom-Menge verdreifacht. Im ersten Halbjahr 2011 hat Solarstrom
mit einem Anteil von 3,5 Prozent am Brutto-Stromverbrauch erstmals die
Wasserkraft überholt. Bis 2020 wird nach Erwartungen des Bundesverbands
Solarwirtschaft der Solarstrom-Anteil auf mindestens 10 Prozent steigen.
Körnig: „Solarstrom wird zum Preisbrecher und zur tragenden Säule des
Energiesystems der Zukunft.“
Quelle: www.Haustechnikdialog.de